Augenoptiker Zeitschriften:
Diese Magazine sollten Sie kennen

Jede Branche besitzt ihre eigenen Magazine. Zeitschriften und Magazine rund um Brillen und Augenoptik sind ein wichtiges Medium, um aktuell zu bleiben und News rund um die Brille mitzubekommen. Aber diese Zeitschriften sind mehr als nur ein Print-Medium, sie bieten crossmediale Berichterstattung und fachlichen Austausch. Im Folgenden möchten wir Ihnen die wichtigsten Augenoptiker-Zeitschriften vorstellen, die Sie kennen sollten.

Die Euro Focus
– der Brennpunkt für Brille, Kontaktlinsen & Co.

Eine der wohl bekanntesten deutschen Optiker Zeitschriften ist die Euro Focus. Nicht zu verwechseln mit dem namentlich gleichen, aber thematisch vollkommen unterschiedlichen Magazin „FOCUS“ aus dem FOCUS Magazin Verlag.

Dieses Magazin stammt aus dem Eyepress Fachmedien Verlag und erscheint elf Mal im Jahr immer Mitte des Monats. Dieses Jahr feierte das Magazin den 400. Jahrgang und berichtet seit jeher über die Neuigkeiten der Optometrie, der Brillentrends in Fashion und Mode und bietet mit seinem Forum eine Bühne für Persönlichkeiten aus dem Handwerk, Prominente und Kurzmeldungen. Mit etwa 10.000 Heften pro Auflage ist die Euro Focus nicht die größte Augenoptiker Zeitschrift, aber bietet mit ihren vielen Auswertungen und Statistiken des Optik-Marktes eine solide Grundlage, um auf Veränderungen des Marktes reagieren zu können. Man bleibt immer über die neusten Techniken oder Errungenschaften des Berufs informiert. Mit etwa 25% Anzeigen und 75% redaktionellen Inhalt hat man geballten Inhalt mit genügend Werbefläche für Marken, Geschäft & Branche. Zusätzlich bietet der Online Branchen Ticker „euro-focus.de“ die neusten News, während zur Print-Erscheinung etwa 10.500 Adressen einen zum Magazin dazugehörigen Newsletter erhalten.

Die Eyebizz
– Zielgruppe: Design

Was sind die Modetrends von morgen, welche Farben werden „in“ sein und welche Marken drücken den Lifestyle der Kunden aus? Das alles möchte das Augenoptik Magazin aus dem Ebner Media Group Verlag beantworten. Dabei zielt die Eyebizz auf eine starke crossmediale Präsenz, um die gesamte deutschsprachige Augenoptik mit ihren Themen über Eyewear Technologie, Brillenmode & Gesundheitsthemen zu informieren. Eyebizz veröffentlicht sechs Ausgaben im Jahr und ist mehr als nur eine Zeitschrift. Sie ist Internetportal, Social Media, Magazin und Forum zugleich. Mit guten 12.200 Stück pro Auflage möchte die kostenpflichtige Abo-Zeitung den Optikern eine Möglichkeit zur Meinungsmache geben, während die tagesaktuellen Neuigkeiten nicht zu kurz kommen. So werden die meisten Beiträge, Anzeigen, Videos und Podcasts crossmedial miteinander verlinkt, damit man ein umfängliches Informationsnetzwerk zur Verfügung hat. Die Eyebizz punktet mit großer Social Media Reichweite im Vergleich zu vielen Konkurrenten. Ähnlich wie beim Euro Focus, kann man auf eyebizz.de die aktuellen Meldungen, Stellenanzeigen und Events nachlesen und sich informieren. Darüber hinaus bietet die Plattform Workshops, Webinare & Fachvorträge an, die unter anderem im wöchentlichen Newsletter bei 7000 Abonnenten beworben werden.

Der Augenoptiker
– Die Zeitschrift für den Augenoptiker.

Das Fachmagazin für das sehende Handwerk aus dem Konradin Verlag hat das Motto „Wissen Mode Management“ und möchte damit alle Bereiche abdecken, die ein der Beruf Augenoptiker mit einschließt. Das kostenpflichtige Heft erscheint in einer Auflage von rund 9800 Exemplaren an jedem Monatsende. Das Magazin bietet mit seinen vielen Rubriken genügend Raum für Trends & Designs, den besten Marketing- & Kommunikationsstrategien oder Schwerpunkthemen, die alltäglich auf den kundigen Leser zukommen. Während wie jede gute Zeitschrift auch Der Augenoptiker über die jeweiligen Brillenmessen berichtet, ist im großen redaktionellen Teil genügend Platz für Herstellungsprozesse rund um Brillengläser, Entwicklungsprozesse und Nachhaltigkeitsthemen innerhalb des Marktes. Trotz hohem Anteil an Anzeigenseiten glänzt das Augenoptik Magazin mit den Design & Fashion Highlights, die mit Strategien für das eigene Geschäfts- & Raumdesign ergänzt werden. Mit seinen 65.000 Impressionen pro Monat auf „der-augenoptiker.de“ und dem Versand von 11.705 Newslettern mindestens zwei Mal im Monat, bietet dieser Zeitungskoloss eine fundierte Online-Präsenz. Weiterführende Angebote wie Augenoptiker-Info, Augenoptiker-Jobs oder Augenoptiker-Extra mit ihren zusätzlichen Seminaren, Dienstleistungen und Informationen komplementieren das Bild unseres Allrounders.

Eye-Com
– die andere Fachzeitschrift

Man könnte meinen, Eye-Com wäre der kleine Bruder der Eyebizz, aber die Zeitschrift unterscheidet sich stark von allen. Die deutsche Optiker Zeitschrift aus dem Medien Marketing Meinsen (MMM) Verlag erscheint alle zwei Monate mit einer Auflage von 12.965 Stück. Im Vergleich zu den anderen Zeitschriften Giganten ist die Reichweite zwar ähnlich, die Zeitschrift unterscheidet sich aber stark in Bezug auf die Zielgruppe. Die Eye-Com ist eine kostenlose Augenoptiker Zeitschrift, die sich nur an den mittelständischen Augenoptiker wendet. Sie ist die jüngste Fachzeitschrift im deutschsprachigen Raum. Als eine Art von Gegenbewegung zum schneller werdenden Strom möchten die Redakteure auf den Seiten der Eye-Com das Thema „Slow Media“ wieder in das Zentrum rücken und rufen damit indirekt gegen Filialisten, Groß- & Onlinehändler auf, da hier der Fokus auf Print statt Online- & Digitalhandel steht. Das drückt sich im journalistischen Stil aus, indem ihr abgrenzendes Storytelling die Eye-Com von den anderen Zeitschriften thematisch und narrativ abgrenzt. Trotz der absichtlich kleinen Online-Präsenz bietet die Eye-Com eine Plattform in Form einer Online-Community, die mit Rat & Tat dem mittelständischen Optiker zur Seite stehen möchte.

OpticundVision
– Qualität über Quantität (AT)

Die OpticundVision erscheint im Mediengruppe Oberfranken Fachverlag mit knapp 12.100 Exemplaren pro Auflage. Sie erscheint gerade mal sieben Mal pro Jahr und zielt auf alle Beschäftigten im deutschsprachigen Augenoptiker-Raum ab. OpticundVision ist im Vergleich zu den anderen Zeitschriften ein Lifestyle- und „Mindstyle-Magazin“. Das bedeutet, dass anstatt tagesaktueller Themen große Megatrends aufgegriffen werden, genauso wie Markengeschichten oder Unternehmen, die besonders erfolgreich in der Optik Branche sind wie Fielmann, MisterSpex oder Eschenbach. Auch große Persönlichkeiten innerhalb des Handwerks oder Brillenhersteller werden in den wenigen Ausgaben gerne unter die Lupe genommen. Themen wie Marketing-Strategien, Nachhaltigkeit und die zukunftsorientierte Technik dürfen hier auch nicht fehlen. OpticundVision möchte als Inspiration für den Augenoptiker und Interessierte des Brillenhandwerks dienen.

Die DOZ
– Innovation & Tradition

Die Deutsche Optiker Zeitung, ehemals Süddeutsche Optikerzeitung, ist eine monatlich erscheinende Augenoptiker Fachzeitschrift im DOZ-Verlag Optische Fachveröffentlichung mit einer Auflage von etwa 6.300 Exemplaren im Print und Online. Zusätzlich erscheint zu jeder Fachmesse Opti eine Sonderausgabe. Dieses Jahr feierte die Fachzeitschrift sogar ihr 75. Jubiläum. Neben den üblichen Themen rund um die Brillenbranche, ist diese deutsche Optometrie Zeitung die Einzige, die einen wissenschaftlichen Beirat in der Redaktion besitzt, um die Themen & Artikel fachgerecht darlegen zu können. Die Inhalte der Zeitung werden crossmedial auf Social Media und einem wöchentlichen Newsletter tagesaktuell vernetzt. Außergewöhnlich bei der DOZ ist, dass sie jährlich stattfindende Brillenfotoshootings anbietet, die im Print sowie Online passende Darstellungsmöglichkeiten für neue Kollektionen & Modelle ermöglichen. Neben dem Hauptmagazin bringt der Verlag noch zweimal jährlich das Lifestyle- & Modemagazin Sublime heraus – bis 2021 Brille & Mode genannt. Ästhetik und Anspruch sowie die kreative Modeszene der Augenoptik stehen hier im Vordergrund. Ebenfalls als Sonderausgabe erscheint ab 2022 zweimal im Jahr wieder die DOZ X-tra. Von Fachexperten verfasst, informiert sie über die heißesten Branchenthemen, die dem kundigen Leser dabei als Meinungsplattform und Praxistipp dienen sollen. Allen voran möchte die DOZ „Tradition mit Innovation verbinden“.

Optikum
– Es geht nicht mehr ohne Online Optiker?

Manche Fachzeitschriften der Brillen-Branche verzichten vollständig auf Print, wie z.B. die Optikum. Seit 1996 ist die kostenlose Zeitschrift als „Optiker Online!“ bekannt und benannte sich 2002 zu Optikum um. Jeden Monat erscheint eine Online-Ausgabe, die weitere Fachartikel zu den 3.400 bereits veröffentlichten Stück hinzuaddiert. Ein Newsletter alle ein bis zwei Wochen erreicht 2.250 Empfänger, bei etwa 840.0000 Besuchern jährlich auf der eigenen Website. Die Themen sind hier ähnlich wie bei den Print-Konkurrenten: News, Newcomer, Mode, Software & Technik. Gerne werden Produktvorstellungen für bestimmte Zielgruppen erstellt, wie z.B. „Innovative Produkte für 45plus Kunden“.

De Opticien
– Der Augenoptiker in den Niederlanden

Werfen wir nun noch einen kurzen Blick außerhalb der deutschsprachigen Szene. Bei unseren niederländischen Nachbarn ist De Opticien eine ländergrenzen-überschreitende Zeitschrift. Sie wird durch GPmedia BV in den Niederlanden und Belgien veröffentlicht und wird hierzulande häufiger gelesen. Trotz ihrer hohen Produktionsqualität schreibt sie nur sechs Auflagen pro Jahr mit knapp 4.000 Exemplaren. Hinzu kommt ein monatlicher Newsletter mit 2.600 Adressaten mit Berichten über aktuelle Trends oder Neuigkeiten, über Korrektions- & Sonnenbrillen sowie Informationen zu Management-Strategien.

 Vedere in Italien
– Sehen und gesehen werden im Ausland

Interessant ist der Blick nach Italien. Einst das Mekka der Brillenproduktion, beherbergt das Land die älteste internationale Optiker Fachzeitschrift. Vedere (ital. Für „Sehen und gesehen werden“) wurde 1953 gegründet und war das erste Magazin innerhalb von Italien und erschien 1971 das erste Mal international. Seit 2010 erscheint jeweils eine italienische und internationale Ausgabe des fünf Mal pro Jahr erscheinenden Online Magazins. Passend zur großen Brillenmesse Mido in Mailand erscheint eine gemeinsame Auflage als Spezial Messe-Exemplar im Print. Seit 2015 wird die Zeitschrift nur noch digital an bis zu 20.000 Email Adressen vertrieben. Vedere schafft es mit seinem „Vinted Design“ ein Alleinstellungsmerkmal zu kreieren, um Messen, sowie deren Mode und Stil, bestens aufbereitet darstellen zu können. Die Zielgruppe der Vedere ist nicht nur für den Optiker gedacht, sondern insbesondere auch für Einkaufsgruppen, Vertriebe & Designer, um die Modetrends für Brillen zu erfahren und daran die richtige Entscheidung in Design, Marken und Markt zu treffen. Bei Vedere:Technik erhält der Leser einen Überblick über technische Neuerungen und bleibt damit über Ländergrenzen hinaus informiert über die wichtigsten Errungenschaften des AugenoptikerHandwerks.

Am Ende haben die hier erwähnten Optiker-Zeitschriften eines gemeinsam: Sie möchten den Leser mit auf eine Reise nehmen in die Welt der Augenoptik und der Brillenmode, ihn zu informieren, sowie zu unterhalten.

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